Tauchen um die Insel Phi Phi

In der Umgebung von Phuket gibt es einige sehr reizvolle Tauchgebiete, unter anderem
die Phi Phi Inseln. Hier können Sie Leopardenhaie an Ihren bevorzugten Rast- und
Freßplätzen beobachten und haben Gelegenheit zu schönen Wandtauchgängen. Fast alle
Tauchschulen bieten Fahrten nach Phi Phi Island an aber es gibt auch die Möglichkeit, auf
der Insel zu übernachten und dann mit einer dort ansässigen Tauchschule direkt die
Tauchstellen anzufahren.
Koh Bida Nai ist einer von den Tauchplätzen rund um Phi Phi und er bildet mit Koh Bida
Nok eine einfach zu erkennende Formation. Die Beiden bilden eine Zwillingsinsel, die
direkt südlich vor Phi Phi aus dem Wasser ragt. Wer Wandtauchgänge liebt, kommt hier auf
seine Kosten Das Kalkgestein, daß sich bis auf eine Tiefe von 30 m und tiefer erstreckt
ist bewachsen mit Weich- und Hartkorallen und die Farbenpracht steht Shark Point in nichts
nach. An Besonderheiten zeigten sich hier immer wieder Drachenköpfe und Igelfische. Es
ist während einen Tauchgang für geübte und ausdauernde Taucher möglich, Bida Nai und
Bida Nok vollständig zu umtauchen. Die beiden Inseln haben einen gemeinsamen Fuß,
zwischen ihnen ist ein flacher Bereich mit einer Tiefe von 8 15 Meter. Hier werden
in den meisten Fällen auch die Tauchgänge gestartet.
Ein weiterer Tauchplatz ist Hin Bida, der von der Unterwasser Topographie wie ein
umgedrehter Suppenteller aussieht, dessen einer Rand etwas höher als der andere liegt.
Nach einer relativ kurzen Bootsfahrt von 30 - 40 Minuten ist man vor Ort. Hier lassen sich
normalerweise Leopardenhaie in großer Anzahl finden. Wie auf Raja Yai hat es auch bei Hin
Bida einige Drückerfische und diese werden in der Brutzeit relativ aggressiv. Wenn man
sich jedoch in einem genügend großen Abstand hält, lassen einen die Tiere in Frieden.
Auf Bida können Sie sich auch die Zeit nehmen, die kleineren Riffbewohner genauer zu
betrachten, da der ganze Bereich ziemlich flach ist. Selbst bei einer genaueren Suche und
einer weiteren Schwimmstrecke wurde es nie tiefer als 21 Meter, in Riffnähe bleibt es
meistens bei 12 16 Meter. Die Nacktschnecken, Federsterne und Clownfische, die Sie
dabei entdecken werden, bieten dem Auge mindestens ebenfalls soviel Farbenpracht und
Unterhaltung wie die offensichtlicheren Riffbewohner, wenn man sich nur die Zeit nimmt,
diese Riffbewohner einmal genau zu betrachten.
Von Interesse ist auch die Maya Bay. Ist der Anfang des Tauchgangs oft ein wenig
enttäuschend, da es außer einer Steinhalde nichts zu sehen gibt, wird es von Minute zu
Minute besser. Der erste Höhepunkt ist eine kleine Höhle die Sie in den Grenzen des
Tageslichtbereiches ohne Gefahr betauchen können. Da der Eingang auf einer Tiefe von 15
Meter liegt, können Sie leider nicht sehr tief eindringen, da das Tageslicht schnell
schwindet.
Auf dem Weg zur Oberfläche werden Sie dann auf die größte Höhle an diesem
Tauchplatz stoßen. Der Eingang ist größer als ein Scheunentor, die maximale Tiefe des
Höhlenbodens liegt bei 7 Meter. Der Tageslichtbereich führt fast 30 Meter in das Innere
dieser Unterwasserkathedrale, der Umkehrpunkt wird von einer Säule markiert, die mitten
in der Höhle Decke und Boden verbindet und eine gute natürliche Orientierungshilfe
bietet. Belohnt wird die ganze Exkursion durch den atemberaubenden Anblick des
Höhlenausgangs, der durch die vom Sonnenlicht und Wellenbewegung hervorgerufenen
Schattenspiele einen Anblick bietet, von dem Sie sich wahrscheinlich eine ganze Weile
nicht losreißen können. Obwohl dieser Tauchplatz vom Unterwasserleben her weniger bietet
als die anderen Tauchplätze um Phi Phi, ist diese bizarre, von Höhlen, tief in den Fels
führenden Spalten und schroffen Vorsprüngen geschaffene Kalksteinlandschaft auf jeden
Fall einen Tauchgang wert.
Natürlich hat es noch einige Tauchstellen, die wir hier nicht aufgeführt haben, denn
Geheimtips werden nicht preisgegeben. Wenn Sie also einmal Urlaub auf Phi Phi machen
sollten, erkundigen Sie sich einfach bei einer der dort ansässigen Tauchschulen, wie z.B.
bei der deutschsprachigen Tauchschule Barakuda Diving.
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